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... aus dem CoWorking Weinfelden

Alarmstufe Rot! wie ich einen Hackerangriff (üb)erlebte

28.10.2020

Erfahrungsbericht aus erster Hand: Als IT-Verantwortlicher war Andreas Plüer letzten Sommer mit einem Hackerangriff konfrontiert. Am Morgenanlass vom 21. Oktober 2020 im CoWorking Weinfelden sprach er über die Konsequenzen für das Unternehmen – und für ihn als Person.

Was Andreas Plüer im Juli 2019 erlebte, tönt wie in einem Krimi. Ein Whatsapp beendete seine Ferien abrupt. Cyberkriminelle hatten die gesamte IT-Infrastruktur seines damaligen Arbeitgebers lahmgelegt. Keine E-Mails, keine Telefone, keine Webseite mehr – jetzt war rasches und umsichtiges Handeln gefragt.

Er erklärte, wie es zum Angriff kommen konnte. Anschaulich und auch für Laien verständlich zeigte er auf, wie die Hacker vorgegangen waren. Andreas Plüer ging zudem der Frage nach, welche Vorkehrungen im konkreten Fall den Angriff verhindert hätten. Und er hielt eine Reihe von Empfehlungen für andere Unternehmen bereit.

 Vorsicht bei E-Mails

Idealerweise kennt man die die Schwachstellen in einem System. Von E-Mails mit infiziertem Anhang geht immer noch die grösste Gefahr aus. Über sie können Kriminelle Schadsoftware in IT-Systemen und auf einzelnen Computern installieren. «Es kann jeden treffen, auch kleine Firmen», betonte Andreas Plüer. Deshalb sei es wichtig, über das Thema zu reden, Aufklärung zu betreiben und einander zu helfen. Idealerweise bevor ein Angriff geschieht.

Mittlerweile ist er Bereichsleiter Digital Services bei der EKT AG in Arbon. Seine Erfahrungen und sein Wissen setzt er in seiner neuen Funktion gezielt ein. Als Ergänzung zu den infrastrukturnahen Dienstleistungen im Bereich Digital Services will er Lösungen im Umfeld Cybersecurity für KMU entwickeln.

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